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10 vegane Gerichte, die auch Nicht-Veganer überzeugen

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von PauliCooks

23.4.2022

Diese Gerichte schmecken allen und sind von "Natur aus" vegan.

Was koche ich heute vegan für meine Freunde?

Vielleicht kennst du das auch: Am Wochenende besuchen mich vier Freunde. Zwei davon ernähren sich vegan und zwei nicht. Welches Gericht koche ich? Koche ich zwei Varianten?

Einerseits möchte ich der Ernährungsweise der Veganer gerecht werden, andererseits auch den Vegetariern und Fleischessern etwas Besonderes bieten, das ihnen schmeckt.

Klassische Vegane Rezepte ohne Ersatzprodukte

Eine Sache, die es für mich dabei auch zu berücksichtigen gilt: Viele Nicht-Veganer stehen meiner Erfahrung nach Ersatzprodukten wie veganem Käse, oder Soja-Hack eher misstrauisch gegenüber.

Deswegen möchte ich dir 10 klassische Rezepte mitgeben, die "original" vegan sind und ohne Ersatzprodukte auskommen. Das heißt, du kannst beim Servieren auf den Zusatz “vegan“ verzichten und musst die Experimentierfreudigkeit der Nicht-Veganer nicht unnötig strapazieren.

Hier sind meine Top-10 Klassiker die auch Nicht-Veganern schmecken. Versprochen!

Pizza

Ein All-Time-Favourite. Als Ur-Pizza kommt einem meist die Variante mit Tomaten, Basilikum, Olivenöl und Mozzarella in den Sinn. Allerdings gibt es Quellen, die behaupten, dass die älteste Pizza die „alla marinara“ ist. Sie wird mit Tomaten, Olivenöl und wahlweise Oregano, Basilikum und Knoblauch gebacken.

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich kann zu Pizza eigentlich nie nein sagen. Ganz besonders wenn sie wie hier noch zusätzlich mit roten Zwiebeln, Oliven, Kapern und frischem Rucola auf einem schmackhaften Bierteig garniert wird.

Hier geht's zum Pizza-Rezept

Vegane Pizza aus Bierteil auf Backpapier, daneben frische Tomaten
Geht einfach immer: Pizza. Foto: SevenCooks

Thai Curry mit Tofu

Ein Gericht, das so gut wie immer gelingt und in meinem Bekanntenkreis kenne ich eigentlich niemanden, der es nicht mag: das Thai-Curry. Es überzeugt mit einer Kombination aus Cremigkeit, Würze und Frische. Mit dieser Geschmacksvielfalt kann man Fisch und Fleisch getrost weglassen.

Zugegeben: Authentisches Thai Curry – das in Thailand Kaeng Phet heißt – wird meist mit Fischsauce zubereitet. Allerdings lässt sich diese ohne weiteres durch Soja-Sauce oder Salz ersetzen. Achtung: Beim Kauf der Curry-Paste solltest du darauf achten, dass keine Garnelen enthalten sind und diese auch wirklich vegan ist.

Hier geht's zum Rezept für Gelbes Thai Curry mit Tofu

buntes Thai-Curry mit Reis in einer Schüssel, daneben Stäbchen und verschiedenes Gemüse: Paprika, Sprossen und Schalotten, von oben fotografiert
Ein Traum von Cremigkeit, Würze und Frische: Gelbes Thai Curry. Foto: SevenCooks

Shakshuka

Normalerweise wird der Levante-Klassiker mit pochiertem Ei zubereitet. Allerdings finde ich, dass durch das Weglassen der Eier geschmacklich keine Defizite entstehen. Im Gegenteil: Indem man zum Beispiel geröstete Kichererbsen oder wie hier Hummus hinzugibt kann dem Gericht noch eine geschmackliche Komponente hinzugefügt werden.

Hier geht's zum Shakshuka-Rezept

Israelisches Gericht mit Hummus und Tomaten-Paprika-Sauce in einer Schüssel, von oben fotografiert.
Ein absoluter Klassiker der Levante-Küche: Würziges Shakshuka. Foto: SevenCooks

Summerrolls

Eines meiner Lieblingsrezepte, sowohl zum „für-mich-machen“ als auch für Gäste. Besonders gut kommt es an heißen Sommertagen an.

Es können je nach Geschmack beliebig Zutaten hinzugefügt und weggelassen werden. Sehr gut machen sich in Summerrolls zum Beispiel auch Avocado, Mango, Gurke oder frische Kräuter wie Koriander oder Minze. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt! Wer nicht rollen mag, kann das Ganze auch als Reisnudel-Bowl servieren.

Tipp: Wenn du Gäste hast, kannst du auch einfach alle Zutaten auf den Tisch stellen. So kann sich jeder seine „Dream-Roll“ zusammenstellen und es entsteht eine große Roll-Party.

Hier geht's zum Summerrolls-Rezept

Teller mit buntem Gemüse, gefüllten Reispapierröllchen und Erdnussdip von oben fotografiert.
Das perfekte Sommer-Essen: Summerrolls. Foto: SevenCooks

Penne all’Arrabbiata

Ein Klassiker der italienischen Küche, der durch das perfekte Zusammenspiel von wenigen Zutaten schon Vollkommenheit erreicht. Mit der Kombination aus süßen Tomaten, aromatischem Knoblauch, scharfer Chili und fruchtigem Olivenöl bleiben auch bei Nicht-Veganern Fragen nach Fleisch oder Käse aus.

Die Sauce kann je nach verfügbarer Zeit 15 Minuten oder 3 Stunden geköchelt werden. Je länger, umso aromatischer wird sie. Hier findest du eine kleine Abwandlung des Original-Rezepts, bei dem noch Zwiebeln hinzukommen und Dinkel-Penne verwendet werden.

Hier geht's zum Rezept für Penne all’Arrabbiata

Penne all'Arrabbiata in der Pfanne.
Scharf und fruchtig: Penne all'Arrabbiata. Foto: SevenCooks

Hummus

Ein Allrounder, der seinen Platz auch im Herzen vieler Nicht-Veganer sicher hat. Er lässt sich auf viele Weisen variieren, zum Beispiel als Paprika-Aprikosen-Hummus oder Möhren-Hummus.

Das Kichererbsen-Püree eignet sich super als Vorspeise: Ich bereite ihn gern schon ein bisschen früher vor, damit er im Kühlschrank noch durchziehen kann. Er kommt dann direkt auf den Tisch, wenn die ersten Gäste eintreffen. Da gibt es auch für Nicht-Veganer kein Zurückhalten mehr!

Hier geht's zum Hummus-Rezept

Muss man einfach mögen: Hummus. Foto: SevenCooks

Kürbissuppe

Auch eines dieser Gerichte, das einfach immer schmeckt und um das man besonders im Herbst nicht herumkommt. Ich wette, die meisten bereiten die Kürbissuppe vegan zu, ohne darüber nachzudenken. Sie eignet sich sowohl als Vor- und Hauptspeise und kann beliebig variiert werden, z. B mit als fruchtige Kürbissuppe mit Süßkartoffel-Kokoschips-Topping.

Hier geht's zum Rezept für Kokos-Kürbissuppe

Frisch gemachte Kürbissuppe In einer weißen Schale mit Kokosflocken
Unsere klassische Kokos-Kürbissuppe. Foto: SevenCooks

Linseneintopf

Durch die Vielfalt der Gewürze ist indisch sicher eine der Landesküchen, bei der es besonders leicht ist, auf tierische Geschmacksgeber zu verzichten. Ergänzt durch die nussigen Vollmundigkeit der Linsen bleiben bei diesem exotischen Eintopf keine Wünsche offen. Der Linseneintopf ist zudem ein Gericht, das ich gerne koche, wenn die Gästeliste etwas länger ist, da er sich leicht in größeren Mengen vorbereiten lässt.

Hier geht's zum Rezept für indischen Linseneintopf

Ein Fest der Aromen: Indischer Linseneintopf. Foto: SevenCooks

One-Pot Pasta mit Kirschtomaten und Basilikum

Nochmal ein Pasta-Tomaten-Gericht, das mich von der warmen italienischen Sonne träumen lässt. Die Tomate ist durch ihr natürliches Umami einfach zu gut für fleischlose Gerichte geeignet. Durch das One-Pot Prinzip nimmt die Pasta bei diesem Rezept die Sauce besonders gut auf. Ein positiver Nebeneffekt: Der Abwasch ist super schnell erledigt.

Hier geht's zum Rezept für One-Pot Pasta mit Kirschtomaten und Basilikum

Bringt die Wärme der italienischen Sonne auf deinen Teller: Pasta mit Kirschtomaten und Basilikum. Foto: SevenCooks

Gebratene Asia-Nudeln

Ein schnelles Gericht, das durch würzige Saucen mit viel Umami das Fleisch als Geschmacksgeber überflüssig macht. Asiatische Nudelpfannen variiere ich auf unzählige verschiedene Weisen – je nachdem was ich gerade im Kühlschrank habe und meine Gäste gerne mögen. Gemüse, Nudelsorten und Art der Stir-Fry-Sauce können frei dem Geschmack angepasst werden.

Achtung: Dieses Gericht ist abhängig von der verfügbaren Pfannengröße eher für weniger Gäste geeignet.

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Kurz in Kokosöl angebraten und asiatisch gewürzt schmecken unsere Udon-Nudeln mit Gemüse herrlich aromatisch.
Geht schnell und macht glücklich: Gebratene Asia-Nudeln. Foto: SevenCooks

Lesetipps:

Titelbild: SevenCooks

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