Kitchenhacks

Plätzchen aufbewahren: 7 Frische-Tipps für dein Lieblingsgebäck

Die Weihnachtsplätzchen sind gebacken – meist schon ein paar Wochen vor der Bescherung. Damit sie an Weihnachten noch so frisch sind wie am ersten Advent, solltest du dir diese 7 Tipps zu Herzen nehmen.

Weihnachtsplätzchen werden selten sofort verzehrt. Wer viele Sorten backt, beginnt damit meist schon im November. Bis auch das letzte Gebäckstück genussvoll genascht wurde, vergehen ein paar Wochen. Damit es bis dahin Form und Geschmack behält, solltest du bei der Lagerung ein paar Dinge beachten:

Plätzchendosen gefüllt mit Plätzchen
Foto: SevenCooks

1. Ruhen lassen

Lass deine Plätzchen nach dem Backen abkühlen. Schokoüberzüge müssen trocknen. Das schützt Verzierungen und verhindert, dass die Plätzchen beim Lagern ihre Form verlieren.

Bonus-Tipp für Lebkuchen und Stollen:

Lass Stollen oder Lebkuchen einen Tag lang offen stehen, bevor du sie verstaust. So haben sie Zeit, ihr Aroma zu entwickeln. Danach ab in eine luftdichte Metalldose.

2. Vorsichtig anfassen

Gebäck mit Schokoladenüberzug solltest du vorsichtig anfassen. Fingerabdrücke sind darauf gut sichtbar und werden bei längerem Lagern weiß.

Lesetipp zum Thema "Plätzchen": 6 weihnachtliche Gebäck-Klassiker in vegan

3. Blech statt Plastik

Plätzchen halten sich am besten in Blechdosen. In Plastikbehältnissen nehmen sie manchmal einen plastikartigen Geruch oder Geschmack an. Kauftipp: Im Supermarkt bekommst du Blechdosen mit Inhalt (z. B. Butterkeksen) oft günstiger, als wenn du sie leer kaufst.

Quarkstollen Bites
Foto: SevenCooks

Hier geht's zum Rezept für unsere Quarkstollen Bites

4. Sorten nicht mischen

Nimm für jede Sorte eine eigene Dose oder mische nur Sorten mit ähnlichem Aroma. Dominantes Gebäck (Gewürze, Kokos, Kaffee) gibt sein Aroma an die Nachbarn ab – und dann schmeckt alles ähnlich.

Bonus-Tipp für Plätzchen mit Glasur und Zuckerguss:

Achte darauf, Boden und Ränder mit Backpapier auszulegen und auch einzelne Plätzchenschichten damit zu trennen. So verhinderst du, dass Plätzchen festkleben.

5. Kühl, trocken, luftdicht

Plätzchen lagert man am besten kühl, trocken und möglichst luftdicht. Der Kühlschrank ist für die meisten Sorten zu kalt. Kekse bröckeln dort und Schokolade wird grau. Ein unbeheizter Raum (eine Vorratskammer oder bei vielen auch das Schlafzimmer) eignet sich besser.

Bonus-Tipp für weiche Plätzchen:

Ein Apfelschnitz in der Dose verhindert das Austrocken. Bei längerer Lagerung solltest du ihn regelmäßig wechseln.

Puffreis-Schoko-Crossies in Keksdose vor dunklem Hintergrund.
Foto: SevenCooks

Hier geht's zum Rezept für unsere Schoko-Puffreis-Crossies

6. Unterschiedliche Haltbarkeit beachten

Die meisten Weihnachtsplätzchen lassen sich bei guter Lagerung einige Wochen aufbewahren. Schoko- und Marmeladenplätzen überleben Weihnachten ohne Probleme. Bei Stollen und Lebkuchen fördert ein paar Wochen Lagerzeit das Aroma sogar. Enthält ein Gebäck schnell verderbliche Bestandteile wie Cremes, hält es hingegen selten länger als eine Woche. Am besten kurz vor dem Verzehr backen und bei längerer Lagerung vorsichtig naschen!

7. Plätzchen einfrieren

Du kannst Plätzchen auch einfrieren, wenn die Kekslust für dieses Jahr schon gestillt ist. Steck sie dafür einfach in getrennte Gefrierbeutel, die nicht zu dünn sein sollten. Auftauen kannst du sie bei Zimmertemperatur. Manche Sorten, wie Lebkuchen oder Pfeffernüsse, brauchen etwas länger bis sie weich werden. Nach dem Auftauen packst du die Plätzchen einfach in eine Blechdose und du hast wieder sehr lange Spaß an ihnen!

Plätzchenrezepte für jeden Geschmack

Noch auf der Suche nach Ideen? Wir haben einige für dich vorbereitet:

Viel Spaß beim Backen!

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