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Auf einem Tuch aus Leinen liegen Hanfblätter, ein Fläschchen mit Pipette und einige Hanfsamen. Der Hintergrund ist dunkel- bis hellgrün, von vorne fotografiert.

Was ist CBD-Öl?

FloCooks vom SevenCooks Team
25.04.2020
Kaum ein Wirkstoff wurde in den vergangenen Jahren so stark diskutiert wie CBD. Der Stoff, der aus Cannabis gewonnen wird und mittlerweile in über 100 Nahrungsergänzungsmitteln vorkommt soll bei Schmerzen und Hautunreinheiten helfen – und zudem noch reich an Nährstoffen sein. Wir haben uns CBD genauer angeschaut und geben dir die wichtigsten Antworten.

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Inhaltsverzeichnis:

Was ist CBD?

CBD (Cannabidiol) ist neben THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol) einer der beiden Hauptbestandteile der Cannabispflanze. Aber anders als THC, das eine psychodelische Wirkung hat und uns „high“ macht, wirkt das CBD nicht psychoaktiv. Vielmehr soll CBD entkrampfend, schmerzstillend und entzündungshemmend wirken.

Darin findet es Anwendung

In Deutschland darf CBD rezeptfrei als Nahrungsergänzungsmittel oder Kosmetik verkauft werden – und diesen Umstand machen sich immer mehr Unternehmen zu Nutze und stellen Produkte mit CBD her. Meistens wird es in Form von Öl verkauft. Darüber hinaus gibt es CBD auch als Tabletten, Kapseln, in der Kosmetik oder auch als Präparate für Tiere. Aber auch in anderen Lebensmitteln wird CBD bereits beigemischt, so gibt es Getränke oder Kekse, denen CBD beigemischt wurde.

CBD Kapseln Hierzulande ist CBD in Form von Tropfen, Tabletten, Kapseln oder als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich. Foto: CBD-Infos-com (Pixabay)

Wie nehme ich CBD-Öl ein?

Als ich zum ersten Mal von CBD-Öl gehört habe, dachte ich, dass es ein Öl zum Braten oder etwa zum Anmachen von Salat ist. Doch da habe ich mich getäuscht. CBD-Öl wird üblicherweise oral eingenommen, indem man mehrere Tropfen des Öls unter die Zunge gibt und dort einwirken lässt. So treten dann die Wirkungen des CBD-Öls am schnellsten ein.

Du kannst aber auch das Öl schlucken, denn die Magenschleimhaut kann das CBD auch aufnehmen – jedoch tritt dort die Wirkung leicht verzögert ein.

Werde ich davon high?

Eine Frage, die beim Thema CBD häufig aufkommt ist, ob es eine berauschende Wirkung hat und man davon high werden kann. Einfach gesagt: Ja, du kannst von CBD high werden. Praktisch dürfte das aber nicht so leicht zu erreichen sein.

CBD-Produkte dürfen gerade einmal einen Anteil von 0,2 Prozent THC besitzen.

Das THC ist bei Cannabis verantwortlich für das "high" – und so müsstest du enorme Mengen eines Präparates zu dir nehmen.

Welche Nebenwirkungen hat das Öl?

Wenn du nicht auf die richtige Dosierung achtest, dann kann CBD mehrere Nebenwirkungen haben. So zählen zu den häufigsten unerwünschten Wirkungen:

  • Appetitlosigkeit
  • Durchfall
  • Schläfrigkeit

Ist CBD-Öl gesund?

Einfach formuliert lässt sich sagen, dass CBD-Öl viele gesunde Inhaltsstoffe enthält. Und zwar Nährstoffe, Mineralstoffe und Spurenelemente wie Kalium, Kalzium, Eisen und Magnesium, Vitamine (Vitamin E, B1 und B12), Proteine, Ballaststoffe und ungesättigte Fettsäuren.

Ob sich die Einnahme tatsächlich positiv auf die Gesundheit auswirkt, wurde bislang allerdings noch nicht ausreichend durch Studien belegt.

Da CBD-Öl sehr bitter schmeckt, wird es meist mit anderen Ölen vermengt. Häufig wird dabei Leinsamen-Öl verwendet, das von sich aus bereits sehr gesund ist.

Gegen was hilft CBD?

Da die Forschung zu CBD noch in den Kinderschuhen steckt, gibt es noch nicht viele verlässliche Studien. Daher gibt auch die deutsche Vereinigung der Krankenkassen keine eindeutige Stellungnahme und Prognose zu CBD ab. So schreiben sie, dass aufgrund der wenigen Forschungen es schwer sei, “die Wirkungen glaubhaft einzuordnen”. Sprich, es gibt Indizien, dass CBD gegen gewisse Probleme helfe, diese aber bislang aber nicht zweifelsfrei bestätigt sind.

Bislang soll CBD gegen folgende Probleme helfen:

  • Angstzustände
  • Übelkeit
  • Entzündungen
  • Schmerzen
  • Krämpfe
  • Asthma
  • Hautunreinheiten

Darf ich damit noch Autofahren?

Auch wenn CBD aus Cannabis hergestellt wird und THC beinhaltet, musst du dir beim Gebrauch von CBD keine Sorgen um den Führerschein machen. Denn der legale THC-Wert von unter 0,2 Prozent ist so gering, dass er bei normaler Anwendung nicht bei einem Drogentest erfasst werden kann.

Was bedeuten die Prozentangaben auf der Verpackung?

Auf Verpackungen von CBD-Ölen befindet sich meist eine Prozentangabe die zeigt, wie hoch die Konzentration an CBD in dem Öl ist. Diese kann je nach Hersteller und je nach Verwendungszweck von wenigen Prozentpunkten bis zu 20 Prozent betragen. Je höher die Zahl ist, desto akutere Schmerzen und Beschwerden kann es lindern. Häufig wird zu den Prozenten auch eine Angabe gemacht, wieviel ml oder gar Tropfen des Öls eingenommen werden sollen.

Darum verbannen Drogerien CBD-Produkte aus den Regalen

Obwohl der Markt für CBD-Produkte boomt, haben sich zwei Drogeriemärkte dazu entschlossen, CBD-Öle und Co. nicht weiter in ihren Filialen anzubieten. Auch wenn CBD kein Betäubungsmittel ist und nicht berauschend ist, hat die Justiz die CBD-Produkte im Visier. Auch die Regierung hat sich dem Thema angenommen und möchte nun klären, ob CBD-Produkte weiter frei verkäuflich sein dürfen oder ob es sie nur unter gewissen Voraussetzungen in Apotheken zu kaufen gibt. Aufgrund der derzeitigen „Grauzone“ haben sich nun Rossmann und dm entschieden, die Produkte vorerst aus ihrem Sortiment zu nehmen und auf eine klare Handlungsempfehlung zu warten.

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Titelbild: CBD-Infos-com (Pixabay)

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