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Vier Flaschen mit Kombucha in verschiedenen Geschmacksrichtungen gefüllt. Von vorne fotografiert.

Wie gesund ist Kombucha?

Katharina vom SevenCooks Team
24.06.2020
Das fermentierte Teegetränk aus Asien soll die Verdauung verbessern, das Immunsystem stärken und gut für das Herz sein. Stimmt das? Wir haben für dich zusammengefasst, wie gesund Kombucha wirklich ist. Aber Vorsicht beim Selberbrauen!

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Was ist Kombucha?

Kombucha ist ein Gärgetränk, das mit einem sogenannten Tee- oder Kombuchapilz hergestellt wird. Der Kombuchapilz wird auch „Scoby“ (symbiotic culture of bacteria and yeast) genannt, denn er besteht aus verschiedenen Bakterien- und Hefekulturen.

Kombucha mushroom Zum Ansetzen eines Kombucha-Getränks benötigst du einen Kombuchapilz, der aus verschiedenen Bakterien- und Hefekulturen besteht. Foto: Simon A. Eugster (CC BY-SA 3.0)

Kombucha wird meist aus starkem, gezuckerten Grün- oder Schwarztee zubereitet. Bei der Fermentation durch den Scoby entstehen neben Alkohol auch Essigsäure, Milchsäure und Gluconsäure, welche sich positiv auf unser Wohlbefinden auswirken sollen.

Kombucha schmeckt gärig, süßsauer und erinnert an jungen Wein. Er wird kalt getrunken und ist aufgrund der enthaltenen Kohlensäure erfrischend.

Wie gesund ist Kombucha?

Das Trinken von Kombucha soll viele gesundheitliche Vorteile bringen. Doch nur zwei sind wissenschaftlich belegt:

1. Kombucha verbessert die Darmgesundheit

Während der Fermentation entstehen viele probiotische Bakterien. Diese regen bei regelmäßigem Trinken die Verdauung an und unterstützen die Darmflora.

Das gilt jedoch nur für selbstgemachtes Kombucha oder gekaufte Getränke mit dem Hinweis enthält lebende Kulturen. Der meiste Kombucha aus industrieller Herstellung wird pasteurisiert, um länger haltbar zu sein. Dieser Prozess tötet die probiotischen Bakterien und sie werden unwirksam.

Kombucha fertig Selbsthergestellter Kombucha kann bei regelmäßigem Verzehr die Verdauung anregen und die Darmflora unterstützen. Foto: CookYourLife (Pixabay)

2. Kombucha wirkt antibakteriell

Neben den probiotischen Bakterien entsteht bei der Fermentation von Kombucha Essigsäure. Diese soll eine antibakterielle Wirkung besitzen und zusammen mit den Polyphenolen (sekundäre Pflanzenstoffe) des Grün- oder Schwarztees gegen Krankheitserreger helfen.

Kann Kombucha gefährlich sein?

Trotz gesundheitlicher Vorteile von Kombucha ist auch Vorsicht geboten. Wer Kombucha selbst herstellen will, sollte sorgfältig auf die Hygiene achten.

Während des Gärprozesses können Fremdkeime das Teegetränk ungenießbar machen. Wenn Kombucha schlecht geworden ist, schmeckt er sauer und erinnert an Essig. Dann solltest du ihn nicht mehr trinken.

Außerdem kann es zu einem erhöhten Alkoholgehalt kommen, welcher unter anderem zu Magenbeschwerden führen kann. Nach 14 Tagen Gärung hat Kombucha einen Alkoholgehalt zwischen 0,5 und 1 Prozent. Dieser Wert ist unbedenklich, aber je länger Kombucha gärt, desto mehr Alkohol kann entstehen.

Schwangere und Stillende sollten auf Nummer sicher gehen und gar keinen Kombucha trinken.

Kinder sollten aufgrund des Alkoholgehalts nicht täglich und auch nicht mehr als 125 ml Kombucha trinken.

Bei gekauftem Kombucha solltest du den Zuckergehalt im Auge haben. Denn manche Produkte im Handel enthalten so viel Zucker wie Limonade, was bei regelmäßigem Verzehr nicht mehr gesund ist.

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Titelbild: sk/flickr (CC BY-ND 2.0)

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