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Hand mit Putzlappen wischt Oberfläche ab.

Umweltfreundlich Küche putzen mit Hausmitteln

Katharina vom SevenCooks Team
29.04.2020
Ist das Nudelwasser mal wieder übergekocht, hat sich Kalk im Wasserkocher abgelagert und der Backofen sieht aus, als wäre etwas darin explodiert? Spätestens dann ist es Zeit, die Küche zu putzen. Wir haben dafür umweltfreundliche Tipps gesammelt.

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Inhaltsverzeichnis:

Warum du auf herkömmliche Reinigungsmittel besser verzichtest

In herkömmlichen Reinigungsmitteln sind häufig synthetische Duft-, Farb- oder Konservierungsstoffe und scharfe Tenside zu finden, welche unserer Gesundheit und der Umwelt schaden können.

Greife daher beim nächsten Frühjahrsputz lieber zu altbewährten Hausmitteln.

Essig, Essigessenz und Natron sind drei Klassiker, die unverdünnt oder mit Wasser vermischt, eine umweltfreundliche Alternative zu Putzmitteln sind. Aber auch mit Backpulver und Soda kommst du gut gegen den Schmutz an.

1. Gegen Kalk: Essig/Essigessenz und Zitronensäure

Aufgrund der hohen Säurekonzentration hilft Essigessenz gegen Kalkflecken am Spülbecken. Vermische dafür ca. 250 ml lauwarmes Wasser mit einem guten Schuss Essigessenz und putze damit das Spülbecken und die Armaturen.

Zum Entkalken des Wasserkochers reicht allerdings Essig aus. Fülle einen halben Liter Wasser in den Wasserkocher und gebe 2 Esslöffel Essig dazu. Koche es einmal auf und lasse das Essigwasser für eine halbe Stunde im Wasserkocher stehen. Danach sollten sich alle Kalkablagerungen gelöst haben. Den Essiggeruch wirst du wieder los, indem du den Wasserkocher gut mit Wasser ausspülst und 2 bis 3 Mal Wasser aufkochen lässt.

Wer den Geruch von Essig nicht ausstehen kann, verwendet stattdessen Zitronensäure. Zum Entkalken kommen auf einen Liter Wasser 2 bis 3 Esslöffel Zitronensäure.

2. Gegen starke Verschmutzungen: Natron oder Backpulver

Auflauf im Backofen übergelaufen? Statt aggressiven Backofenreiniger zu verwenden, kannst du Natron oder Backpulver 1 zu 1 mit Wasser vermischen. Das Pulver reibst du auf Verschmutzungen im Backofen, lässt es ein paar Stunden einwirken und wischt es mit Wasser ab.

Auch stark eingebrannte Töpfe bekommst du mit einer Mischung aus Natron oder Backpulver und Essigessenz wieder sauber.

Verbrannter Topf Für stark eingebrannte Töpfe kannst du eine Mischung aus Natron und Essigessenz verwenden. Foto: SevenCooks

3. Gegen Fett: Soda

Für deine Arbeitsflächen oder Verkrustungen am Ceranfeld kannst du Soda als Reiniger verwenden. Soda oder auch Waschsoda findest du in Pulverform in der Drogerieabteilung. Mische dafür 1 bis 2 Esslöffel des Pulvers mit warmem Wasser. Wische damit deine Arbeitsflächen und lasse es bei starken Verschmutzungen etwas einwirken.

Lesetipp: Rote-Bete-Flecken: So werden Finger und Schneidebrett wieder sauber

4. Umweltfreundlich putzen mit wiederverwendbaren Putzlappen und Schwämmen

Um Müll zu vermeiden, verwende zum Putzen wiederverwendbare Materialien. Statt Einmallappen oder Papiertücher, eignen sich Geschirrtücher aus Baumwolle oder Leinen, aber auch alte T-Shirts sind ideale Putzlappen. Baumwolltücher kannst du problemlos bei 60 Grad in der Waschmaschine waschen und immer wieder verwenden.

Vermeide den Kauf von Kunststoffschwämmen und greife eher auf Luffa-Schwämme zurück. Aufgrund ihres natürlichen Ursprungs sind sie besser für die Umwelt und biologisch abbaubar. Du findest sie online oder im Biosupermarkt.

Luffa Schwamm Anstelle von Einmallappen oder Papiertüchern kannst du auf den biologisch abbaubaren Luffa-Schwamm zurückgreifen. Foto: Circe Denyer (PublicDomainPictures)

5. Ökologische Putzmittel kaufen

Im Bioladen oder Reformhaus findest du auch umweltfreundliche Reiniger. Beim Kauf achtest du am besten auf den Blauen Engel oder das Europäische Umweltzeichen „EU Ecolabel“. Biobasierte Reinigungsmittel erkennst du am Ecocert-Label. Letztere legen den Fokus auf biobasierte Inhaltsstoffe. Für alle Putzmittel gilt, sie so sparsam wie möglich zu verwenden und von Kindern fern zu halten.

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Titelbild: SevenCooks

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