SevenCooksSevenCooks wird DIE Plattform für gesunde Ernährung. Mit handverlesenen veganen und vegetarischen Rezepten für jeden Geschmack. Und einem hochwertigen Onlinemagazin für Ernährung und Lifestyle.
SevenCooks
Registrierung
Login
<
Zugangsdaten zurücksetzen
Zwei Hälften einer Pitahaya in den Händen einer Person. Die Frucht hat die charakteristische pinke Schale mit weißem Fruchtfleisch und schwarzen Punkten.

Pitahaya: Ist die Drachenfrucht gesund?

Katharina vom SevenCooks Team
19.05.2020
Im Obstregal sticht einem die Pitahaya mit ihrem exotischen Aussehen sofort ins Auge. Die pinke Frucht sieht nicht nur toll aus, sie lässt sich auch vielseitig verarbeiten und ist kalorienarm. Es lohnt sich, die Pitahaya besser kennen zu lernen.

Die besten Artikel und Rezepte

Die besten Rezepte und Artikel als Newsletter direkt in dein Postfach!

Inhaltsverzeichnis:

Pitahaya: Herkunft und Sorten

Die Pitahaya oder Pitaya gehört zur Familie der Kakteen und hat ihren Ursprung in Mexiko. Inzwischen wird sie in vielen Ländern mit tropischem Klima angebaut. Die Pitahayas, die es bei uns im Supermarkt zu kaufen gibt, stammen überwiegend aus China, Vietnam, Israel und Nicaragua.

red-dragon-fruit-1973815 1920 Die Drachenfrucht gehört zur Familie der Kakteen. Foto: juemi (Pixabay)

Es gibt drei verschiedene Sorten:

  • pinke Schale, weißes Fruchtfleisch (Hylocereus undatus)
  • pinke Schale, rotes Fruchtfleisch (Hycolerus minacanthus)
  • gelbe Schale, weißes Fruchtfleisch (Selenicereus megalanthus)

Am bekanntesten ist die Sorte mit der pinken Schale und dem weißen Fruchtfleisch, welches mit schwarzen Samenkernen durchzogen ist. Beim Kauf sollte die Frucht kräftig pink bzw. gelb sein und keine Druckstellen haben.

Übrigens hat die Pitahaya den Spitznamen der „Drachenfrucht“ ihren pinken Schuppen an der Schale zu verdanken, denn sie ähneln den Flügeln eines Drachens.

Pitahaya: Geschmack und Preis

Geschmacklich unterscheiden sich die drei Sorten der Pitahaya kaum. Allgemein schmeckt die exotische Frucht eher mild, kaum sauer und wenig süß. Sie schmeckt wie eine Mischung aus Kiwi und Melone. Das Fruchtfleisch der Drachenfrucht ist geleeartig, die Schale allerdings ungenießbar.

Exotische Früchte haben ihren Preis! Die Drachenfrucht ist eine seltene Frucht, weshalb sie zwischen 6-8 Euro kosten kann. Das liegt zum einen am langen Transportweg. Zum anderen wächst die Pitahaya sehr langsam und die erste Ernte kann erst nach ca. 20 Jahren stattfinden.

Pitahaya: Gesunde Inhaltsstoffe

Die Pitahaya besteht zu 90% aus Wasser und ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen:

  • Vitamin A, B, C, E
  • Eisen
  • Phosphor
  • Kalzium
  • eiweißspaltende Enzyme

Das Vitamin C der Frucht unterstützt dein Immunsystem, was besonders im Winter sinnvoll sein kann.

Die eiweißspaltenden Enzyme, die in den Samenkernen enthalten sind, regen die Verdauung an. Aber Vorsicht, denn bei einem empfindlichen Darm kann es abführend wirken.

Die Drachenfrucht kann aufgrund quellender Faserstoffe den Blutzuckerspiegel regulieren und enthält das Antioxidant Lycopede, welches Krebszellen eliminieren kann.

Außerdem ist sie eine sehr kalorienarme Frucht. Ähnlich wie der Apfel, enthält sie um die 50 Kilokalorien (kcal) pro 100 Gramm.

Pitahaya: Rezeptideen

Am besten wird die Pitahaya roh gegessen, nachdem du die Frucht für eine Weile im Kühlschrank gelagert hast. Denn kühl schmeckt sie noch erfrischender.

Um an das Fruchtfleisch zu kommen kannst du:

  • die Pitahaya halbieren und auslöffeln, oder
  • die Enden abschneiden und die Schale mit einem Messer abziehen.

Das Fruchtfleisch kannst du würfeln, in Spalten oder Scheiben schneiden.

Die Drachenfrucht ist nicht nur optisch ein Hingucker, sondern wertet auch geschmacklich jeden herkömmlichen Obstsalat auf. Außerdem passt sie, wie Melone, auch gut zu Fisch und Fleisch.

Da die Pitahaya viel Wasser enthält, macht sie deine Smoothies und Smoothiebowls besonders cremig. Probiere es aus!

Lesetipps der Redaktion: 

Titelbild: Simon (Pixabay)

Teile diesen Artikel
Artikel teilen

Die besten Artikel und Rezepte

... direkt in dein Postfach. Jede Woche 7 neue Rezeptideen und spannende Magazinartikel als Newsletter.