Gesund leben

News der Woche: Können wir uns schlau essen?

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von SimonCooks

13.10.2017

Die wichtigsten Nachrichten zum Thema Ernährung im Überblick. Diese Woche mit den Auswirkungen gesunder Ernährung auf unser Gehirn, weiteren Finopril belasteten Lebensmitteln und einer EU-Verordnung gegen zu dunkle Pommes.

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Was diese Woche Spannendes in der Welt der Ernährung passiert ist? Hier kommt die Zusammenfassung:

EU geht gegen dunkle Pommes vor

Allzu dunkle und knusprige Pommes wirst du in Zukunft innerhalb der EU seltener sehen. Am Montag Abend verabschiedete der Ministerrat eine entsprechende Verordnung, wie abendblatt.de schreibt. Ziel des Ganzen: Die Entstehung von Acrylamid verhindern. Der Stoff entsteht beim Erhitzen vor allem besonders stärkehaltiger Lebensmittel wie Kartoffeln oder Mehl und steht im Verdacht, Krebs zu erregen. Die Verordnung will nicht nur den Bräunegrad drosseln, sondern auch die Hitze bei der Zubereitung und die verwendeten Kartoffelsorten bestimmen.

Können wir uns schlau essen?

Was wir essen, beeinflusst unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Aber verändert es auch unser Gehirn? Dieser Frage geht ein spannender Artikel auf zeit.de nach. Er stellt die Erkenntnisse einer Reihe faszinierender Studien vor, die zeigen, dass gesunde Ernährung, wohl nicht nur das Depressionsrisiko senkt, sondern auch die Größe des Gehirns beeinflusst.

Mehr vegan an deutschen Hochschulen

Vegane Ernährung hat in den letzten Jahren stark an Beliebtheit gewonnen. Das beeinflusst auch die Essensauswahl in den Mensen deutscher Hochschulen, wie unicum.de zeigt. Das Hochschulemagazin hat Studierendenwerke für das Angebot veganer Gerichte in ihrer Mensa bis zu vier Sterne vergeben lassen. Vier der 43 Teilnehmer vergaben die Bestwertung, weitere 24 immerhin drei Sterne. An der Spitze stehen unter anderem die Mensen in Augsburg, Erlangen/Nürnberg, Heidelberg und Konstanz.

Bio-Nachfrage wächst weiter

Keine Nische, sondern längst Mainstream sind Bio-Lebensmittel inzwischen. Das geht laut rp-online.de aus der Studie "Consumers Choice 2017" des Marktforschungsinstitut Gfk hervor. Bio-Produkte erwirtschafteten zuletzt einen Jahresumsatz von 6 Milliarden Euro. Aktuell wächst vor allem die Nachfrage nach stark eiweißhaltigen und frei-von-Produkton, die zum Beispiel kein Gluten enthalten.

Finopril in eierhaltigen Lebensmitteln

Eier aus den Niederlanden haben im Sommer einen starken Imageschaden erlitten, als bekannt wurde, dass Millionen Eier Rückstände des Insektizids Finopril enthielten. Wie unter anderem deutschlandfunk.de schreibt, waren wohl nicht nur Eier, sondern auch Ei-Produkte betroffen: Das Bundeslandwirtschaftsministerium habe in 100 Proben Rückstände des Insektengifts gefunden. Darunter Likör, Eiersalat und Backwaren. Der Bundesverband der Verbraucherzentrale fordert einen Rückruf entsprechender Produkte.

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