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Gemüseheilige – eine Geschichte des veganen Lebens

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von KatharinaCooks

15.1.2017

Vegane Ernährung ist mehr als nur ein kurzlebiger Trend. Diese Ernährungsform gibt es schon seit über 100 Jahren. Unser Buchtipp „Gemüseheilige“ erzählt die Geschichte des Veganismus und liefert überraschende Erkenntnisse.

Vegane Kochbücher stehen hoch im Kurs, das Interesse an pflanzlichen Ersatzprodukten steigt und in den Medien wird das Thema Veganismus so häufig aufgegriffen wie nie zuvor. Der Veganismus ist heute einer der wichtigsten Ernährungstrends, aber er ist nicht neu!

Die Autorin Florentine Fritzen erforscht in ihrem Buch Gemüseheilige die Geschichte des Veganismus. Sie zeigt auf, dass es bereits im 19. Jahrhundert ethisch und gesundheitlich motivierte Veganer gab. Ersatzprodukte, wie Streichfett aus Pflanzenölen oder Pflanzenmilch aus Nüssen, wurden schon damals produziert.

Die Entwicklung des Begriffs „vegan“ und wie er sich verbreitete ist ebenfalls ein interessantes Thema, welches die Autorin bearbeitet hat: Die frühen Veganer bezeichneten sich als strenge Vegetarier, wurden aber als „Gemüseheilige“ belächelt.

Ein Buch für alle, die bereits teilweise oder komplett auf tierische Produkte verzichten. Aber auch diejenigen, die sich für den Ursprung dieser Bewegung und für vegane Ernährung interessieren, sollten sich das Buch nicht entgehen lassen.

SevenCooks-Buchtipp: Gemüseheilige von Florentine Fritzen, erschienen im Franz Steiner Verlag. Gebunden, 21,90€.

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