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Man füllt Soulbottle mit frischem Leitungswasser.

5 sehr gute Gründe, Leitungswasser zu trinken - statt Mineralwasser zu kaufen

Simon vom SevenCooks Team
20.10.2020
[Enthält Werbung] In Deutschland steigt der Absatz von Flaschenwasser. Obwohl es eine günstige, umweltfreundliche, hochqualitative Alternative gibt, für die du nur den Hahn aufdrehen musst.

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Der Mythos vom Kläranlagenwasser

Bevor ich dir die Gründe nenne, warum du zu Leitungswasser greifen solltest, will ich mit einem langlebigen Mythos aufräumen: Trinkwasser kommt in Deutschland nicht aus der Kläranlage.

Falls dich diese Vorstellung abgeschreckt hat, darfst du sie jetzt getrost aus deinem Kopf verbannen.

Dabei muss man sagen: An Wasser aus der Kläranlage ist nichts Schlechtes - zumindest nachdem es sie wieder verlassen hat. Es trifft als Abwasser aus der Kanalisation ein und wird dann gereinigt und von Schadstoffen sowie Verschmutzungen befreit. Anschließend kommt es zurück in Seen und Flüsse. Wenn es Glück hat, darf es eines Tages zu Leitungswasser werden. Doch dafür muss es den höchsten Ansprüchen genügen, wie du gleich erfahren wirst.

Woher kommt Leitungswasser eigentlich?

Wo beginnt die Reise des Wassers, das am Ende aus unserem Hahn fließt?

Zwei Drittel sind Grundwasser, also Regenwasser, das durch diverse Bodenschichten gesickert ist, die wie ein Filter funktionieren. Eine Art natürliche Reinigung. Der Rest kommt aus Quellen und Stauseen.

Das so gewonnene Grundwasser wird in Wasserwerke gepumpt und falls nötig aufbereitet. 50 % des Wasser sind allerdings bereits sauber genug.

Ist eine Aufbereitung nötig, kommen je nach Art und Schwere der Verschmutzung verschiedene Verfahren zum Einsatz. Von der naturnahen Sandfiltration über Aktivkohlefiltration bis zur Mikrofiltration.

Je aufwendiger das Verfahren, umso teurer und energieintensiver. Deshalb ist es wichtig, Belastungen des sogenannten Rohwassers so gut wie möglich zu vermeiden, indem wir keine Schadstoffe in die Natur leiten.

In den Wasserwerken wird das Wasser in Behältern gespeichert und mit Pumpen über ein weitverzweigtes Rohrnetz in jedes einzelne Haus befördert. Um die Strecken so kurz wie möglich zu halten, wird die Wasserversorgung regional organisiert.

Grund 1: Leitungswasser hat eine hohe Qualität

Skepsis gegenüber der Qualität von Wasser aus der Leitung ist absolut unangebracht. Denn Leitungswasser wird so streng kontrolliert wie kaum ein anderes Lebensmittel. Dafür sorgt die Trinkwasserverordnung.

Es gibt klare Regeln, denen nicht nur das Wasser selbst gerecht werden muss. Auch die Art der Gewinnung, Aufbereitung und Verteilung durch die Wasserversorgungsunternehmen ist geregelt. Dazu zählen auch strenge Grenzwerte für Schadstoffe.

Die Einhaltung der Regeln wird vom Wasserversorger kontrolliert und auch regelmäßig vom Gesundheitsamt.

Gut zu wissen: Bist du mit deinem Leitungswasser unzufrieden, z. B. weil es Verfärbungen aufweist? Dann musst du dich unter Umständen an deinen Vermieter wenden. Denn die Wasserversorgungsunternehmen garantieren die Qualität nur bis zum Hausanschluss. Danach ist der Hausbesitzer verantwortlich. Aber natürlich hast du ein Recht darauf, dass das Wasser aus deinem Hahn den vorgegebenen Qualitätsstandards der Trinkwasserverordnung entspricht.

Grund 2: Viel weniger CO2

CO2-Ausstoß ist eines der großen Themen unserer Zeit. Und hier ist weniger immer mehr.

Die Zahlen sprechen für sich. Mineralwasser verursacht fast 600 Mal so viel CO2-Emmissionen wie Leitungswasser.

Auf den Gesamtverbrauch in Deutschland gerechnet, bedeutet das: Würden alle nur noch Leitungswasser trinken, könnten wir damit 1,5 Mal so viel CO2 sparen wie der komplette innerdeutsche Flugverkehr verursacht, 3 Millionen Tonnen.

Leider geht die Tendenz in die andere Richtung: Im Laufe der letzten vier Jahrzehnte hat sich der durchschnittliche Jahresverbrauch an Mineralwasser mehr als verzehnfacht. 65 % der deutschen Bevölkerung greifen täglich zur Mehrwegflasche. Zum Vergleich: In Schweden sind es nur 5 %.

Kauftipp: soulbottles für dein Leitungswasser

Du würdest gern mehr Leitungswasser trinken, hast aber keine Lust jedes Glas einzeln am Hahn aufzufüllen?

Musst du auch nicht. Hole dir soulbottles. Die sind nicht nur robust und hübsch anzuschauen, sondern bekämpfen auch den Wassermangel in der Welt.

Trinkflasche auf Schreibtisch Hast du Probleme, dein tägliches Wasserpensum zu erreichen? Stell dir deine soulbottles auf den Schreibtisch und sie erinnert dich ans Trinken. Foto: soulbottles

Vom Kaufpreis der soulbottles fließt pro Stück 1 Euro in die Initiative "Viva con Agua de Sankt Pauli", die weltweit nachhaltige Projekte unterstützt, die Menschen Zugang zu sauberem Wasser sowie Sanitär- und Hygieneversorgung ermöglichen.

Wirf einfach einen Blick in den soulbottles-Shop und finde deine neue Lieblingsflasche. Bei den zahlreichen Motiven ist bestimmt auch für dich etwas dabei.

Die Flaschen gibt es in zwei Größen: 0,6 und 1 Liter. Und sowohl als Glasflasche oder aus Edelstahl.

Die machen sich nicht nur gut auf dem Schreibtisch, dank des cleveren Tragehenkels kannst du sie auch bequem überall hin mitnehmen.

Bei SevenCooks haben wir mittlerweile Flaschen für jeden.

Wasserflasche aus Edelstahl im Rucksack Soulbottles gibt es auch als robuste Edelstahlflaschen, die dich überallhin begleiten. Foto: SevenCooks

Grund 3: Geringerer Transportaufwand

Der Energieaufwand für Gewinnung und Aufbereitung unterscheidet kaum bei Flaschen- oder Leitungswasser. Aber dann geht es los: Während das eine aus der Rohrleitung kommt, wird gekauftes Flaschenwasser per LKW & Co. quer durch die Republik gekarrt.

Einwegflaschen im Schnitt 450 Kilometer, Mehrwegflaschen 260 Kilometer.

Über 1 Milliarde Liter kommt übrigens aus dem Ausland.

Obendrauf kommt noch - und jetzt kommst du ins Spiel - der Transport vom Händler deines Vertrauens bis zu dir nach Hause. Wenn du mit dem Auto fährst, macht es die Rechnung nicht gerade klimafreundlicher. Wohingegen du für die Alternative nur in die Küche gehen und den Hahn aufdrehen musst.

Grund 4: Keine Verpackung

Einer der offensichtlichsten Vorteile von Leitungswasser: Es kommt ohne Verpackung. Oder mit Verpackung (Leitungsrohre), die extrem lange wiederverwendet wird, wenn man so will.

Mineralwasser hingegen kommt allzu oft im Plastikgewand daher: Mehr als die Hälfte aller verkauften Getränkeflaschen sind aus Plastik.

Jeder, der schon einmal die schockierenden Bilder von ganzen Plastikinseln auf dem Ozean gesehen hat, weiß, dass Plastik oft dort landet, wo es überhaupt nicht hingehört.

Doch selbst, wenn Flaschen ordnungsgemäß entsorgt werden, müssen sie gereinigt und im besten Falle recycelt werden. Was wiederum Energieaufwand bedeutet, den es eigentlich nicht braucht.

Energieaufwand ist auch für die Herstellung der Flaschen nötig, egal ob Plastik oder Glas.

Kurz gesagt: Wasser zu verpacken ist eigentlich nicht nötig, wo es doch in jedem Haushalt in hoher Trinkqualität aus dem Wasserhahn kommt.

Was man wissen sollte: Selbst Pfandflaschen werden nicht zwangsläufig wiederverwendet, wenn du sie zurückgibst. Oft handelt es sich um Einwegflaschen. In Deutschland werden pro Jahr 16 Milliarden Flaschen aus Einwegplastik verbraucht.

Grund 5: Günstiger

Dieser Punkt ist ziemlich schnell erklärt: Ein Haushalt mit 4 Personen kann im Jahr bis zu bis zu 1000 Euro sparen, wenn er von Flaschen- zu Leitungswasser wechselt.

1 Liter kostet im Schnitt 0,2 Cent.

Das leuchtet nicht nur Sparfüchsen ein, oder? Was man sich für die 1.000 Euro alles kaufen könnte. Oder Initiativen unterstützen wie "Viva con Agua de Sankt Pauli".

Takeaway: Das wichtigste kurz zusammengefasst

  • Leitungswasser kommt nicht aus der Kläranlage.
  • Es hat eine hohe Qualität und ist eines der am strengsten kontrollierten Lebensmittel (Trinkwasserverordnung).
  • Mineralwasser verursacht fast 600 Mal so viel CO2-Ausstoß wie Leitungswasser.
  • Kosten und Energieaufwand für den Transport von Mineralwasser sind hoch: Es wird in der Regel einige hundert Kilometer durch das Land gefahren.
  • Für Herstellung, Reinigung und Recycling von Wasserflaschen wird viel Energie aufgewendet. 50 % aller Getränke werden in Plastikflaschen abgefüllt, ein Großteil davon nicht wiederverwendet.
  • Leitungswasser ist sehr günstig: 1 Liter kostet im Schnitt 0,2 Cent.

Zur Transparenz: Dieser Artikel enthält eine bezahlte Produktplatzierung. Das beeinflusst nicht die Informationen und Tipps im Text. Die sind, wie immer, sorgfältig recherchiert oder beruhen auf eigenen Erfahrungen.

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Titelbild: Soulbottles

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