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Kochen mit Kokosöl hat Vorteile: Es verleiht jedem Gericht eine exotische Note - wie diesem Bohnen-Kokos-Salat - und ist sehr hitzebeständig, deshalb eignet es sich gut zum scharf Anbraten und auch Backen.

Kochen und Backen mit Kokosöl: Tipps und 14 Rezepte

Simon vom SevenCooks Team
15.07.2020
[Enthält Werbung] Kokosöl schmeckt nicht nur nach Urlaub – es ist auch sehr hitzebeständig und eignet sich deshalb hervorragend zum Kochen und Backen. Wie du es richtig einsetzt und was du daraus Tolles zaubern kannst, erfährst du hier.

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Inhaltsverzeichnis:

3 Eigenschaften, die Kokosöl besonders machen

  • Sein Geschmack. Das klassische Kokosnuss-Aroma verleiht jedem Gericht eine exotische Note.
  • Seine Hitzbeständigkeit. Natives Kokosöl ist sehr stabil. Deshalb kannst du damit auch scharf anbraten oder backen. Vom Frittieren raten wir allerdings ab. Raffiniertes Kokosöl kannst du sogar noch stärker erhitzen, aber dieses Öl würden wir dir nicht empfehlen (siehe Einkaufstipps).
  • Seine Konsistenz - die wechselt nämlich. Bei Temperaturen unter 26 Grad ist es fest und wird deshalb oft auch "Kokosfett" genannt. Bei Temperaturen darüber ist es flüssig. Flüssigkeit im Kokosöl-Glas ist also kein Anzeichen dafür, dass der Inhalt verdirbt.

Einkaufstipps

Wie ein Gericht schmecken wird, entscheidet sich schon beim Einkauf der Zutaten. Besonders bei Kokosöl lohnt es sich, genau hinzusehen. Denn hier gibt es große Unterschiede. Die betreffen nicht nur den Geschmack, sondern auch, wie umweltfreundlich und fair es angebaut und hergestellt wird.

Damit du ein hochwertiges und nachhaltiges Öl bekommst, empfehle ich dir auf zwei Kriterien zu achten:

1. Die Qualität des Kokosöls

Ich lege dir schonend gepresstes Virgin Coconut Oil (VCO) ans Herz. Diese Herstellungsart geht sanft mit dem Kokosnuss-Fleisch um. Sie sorgt dafür, dass das einzigartige Aroma und die Inhalststoffe erhalten bleiben.

Dem entgegen steht raffiniertes Kokosöl, von dem ich dir abraten möchte. Das Öl wird dabei so stark erhitzt, dass es Geschmack und Geruch weitesgehend verliert, und außerdem wird es gebleicht. Teilweise werden bei der Herstellung auch chemische Lösungsmittel eingesetzt. Das so gewonnene Kokosöl kannst du zwar noch stärker erhitzen, aber dafür ist es geruchs- und geschmacklos.

2. Herkunft

Das meiste Kokosöl stammt aus Indien, den Philippinen und Indonesien. Eine weite Reise muss aber nicht heißen, dass es sich dabei um ein umweltschädliches Produkt handelt. Wer die Bauern vor Ort fair bezahlt, dafür sorgt, dass sie nachhaltig anbauen können und soziale Projekte im Anbauland fördert, kann hier viel Gutes bewirken - wie unser Partner Tropicai zeigt. Ich empfehle dir deshalb, auf entsprechende Informationen zu achten (z. B. ein kontrolliertes Fairtrade-Siegel), die du manchmal direkt auf dem Glas oder auch auf den Webseiten der Hersteller findest.

Geheimtipp: Kokosöl von Tropicai

Ein gutes Beispiel dafür, wie man auch ein Produkt, das von weit herkommt, nachhaltig herstellen und vertreiben kann, ist unser Partner Tropicai.

Sie achten nicht nur auf hohe Qualität bei der Herstellung: Ihr Bio-Kokosöl wird aus dem Fleisch reifer Früchte gewonnen, die von Hand geerntet und zur Ölmühle gebracht werden. Dort wird das Fleisch schonend gepresst.

Herauskommt ein hitzestabiles, aromatisches Öl, das weder raffiniert noch gebleicht oder gehärtet wurde. Es enthält keine Zusatzstoffe, kein Palmöl, keine Mineralölrückstände, keine hormonähnlichen Weichmacher, Lösungsmittel oder Verbrennungsrückstände – wie sie viele Öle enthalten, die z. B. über offenem Feuer getrocknet werden.

Kochen mit Kokosöl: Glasnudelsalat In diesem leckeren Glasnudelsalat stecken gleich zwei hochwertige Kokos-Zutaten von Tropicai: das VCO-Kokosöl und die einzigartige Kokosblütenvinaigrette. Foto: SevenCooks

Das besonders Tolle an Tropicai ist aber, dass nicht nur das Öl hochwertig ist, sondern auch der Umgang mit der Natur und den Menschen, die es herstellen. Sie verwenden nur Kokosnüsse von Fairtrade zertifizierten Farmern. Alle Produkte werden mit dem Schiff transportiert, was umweltschonender ist, als mit dem Flugzeug.

Außerdem unterstützen sie die Bevölkerung vor Ort mit vielen Projekten: School-Feeding-Projekte, in denen die Eltern von unterernährten Kindern lernen, wie man nährstoffreich mit regionalen Lebensmitteln kocht. Filterstationen für sicheres Trinkwasser. Stipendien für begabte Kinder. Kleinkredite für Menschen mit guten Ideen, damit sie wirtschaftlich unabhängig werden können.

Weiterlesen: Mehr darüber, wie Tropicai Kokosbauern unterstützt, erfährst du im Interview mit der Gründerin Christine Grotendiek

Tipp: Möchtest du die leckeren Kokosnuss-Produkte von Tropicai einmal testen, sparst du mit unserem Rabattcode "KokossommerMItTropicai" 5 Euro bei deiner Bestellung im Onlineshop.

Tipps: So kochst und backst du mit Kokosöl

Kokosöl kannst du in sehr vielen Rezepten einsetzen. Weil es ziemlich hitzebeständig ist, eignet es sich gut zum (scharf Anbraten) und Backen. Frittieren solltest du damit allerdings nicht.

Traditionell kommt es in vielen Gerichten der asiatischen und afrikanischen Küchen vor. Du kannst damit aber auch anderen Länderküchen einen Schuss Exotik verleihen.

Tipps:

  • Bei Temperaturen unter 26 Grad ist Kokosöl fest. Um es leichter abzumessen, kannst du es verflüssigen, indem du es in einer Pfanne oder einem Topf sanft erhitzt.
  • In der Regel kannst du andere Öle 1:1 durch Kokosöl ersetzen. Wenn du es anstelle von Butter verwendest, nimmt ein Viertel weniger, als im Rezept steht.

Kochen mit Kokosöl: 7 Rezepte

Kochen mit Kokosöl: Zucchini-Kartoffel-Rösti Kokosöl macht sich auch gut in Gerichten aus der deutschen Küche, wie unsere beliebten Zucchini-Kartoffel-Rösti zeigen. Foto: SevenCooks

Kochen mit Kokosöl: Warmer Glasnudelsalat Lässt sich gut mitnehmen – ins Büro oder zum Picknick: Glasnudelsalat. Foto: SevenCooks

Kochen mit Kokosöl: Kaiserschmarrn Verführerisch fluffig: Kokoskaiserschmarrn mit Kirschkompott. Foto: SevenCooks

Kochen mit Kokosöl: Bohnen-Kokos-Salat mit Sambal Scharf, frisch und süß: Bohnen-Kokos-Salat mit selbst gemachtem Sambal. Foto: SevenCooks

Kochen mit Kokosöl: Bunte Quinoa-Bällchen mit Curry-Dip Knusprig angebratene Quinoa-Bällchen passen perfekt zu einem frischen Salat. Foto: SevenCooks

Kochen mit Kokosöl: gebratene Udon-Nudeln mit Gemüse Kurz in Kokosöl angebraten und "asiatisch" gewürzt schmecken diese Udon-Nudeln mit Gemüse sehr aromatisch. Foto: SevenCooks

Kochen mit Kokosöl: Kichererbsen-Zucchini-Curry Einfach, schnell und strahlend schön: Für dieses tolle Kichererbsen-Zucchini-Curry brauchst du weder eine Menge Zutaten noch ewig viel Zeit. Foto: SevenCooks

Backen mit Kokosöl: 7 Rezepte

Backen mit Kokosöl: Bananenmuffins Unsere Bananenmuffins mit Vollkornmehl und Agavendicksaft kommen Dank reifer Bananen und Schokolade auch ohne raffinierten Zucker aus. Foto: SevenCooks

Backen mit Kokosöl: Zwetschgencrumble Lecker und wandelbar: unser Zwetschgencrumble. Wenn Zwetschgen nicht dein Ding sind, kannst du sie durch Obst deiner Wahl ersetzen - zum Beispiel Äpfel oder Himbeeren. Foto: SevenCooks

Backen mit Kokosöl: Nuss-Nougat-Stollen Dieser verführerische Nuss-Nougat-Stollen schmeckt nicht nur in der Weihnachtszeit. Foto: SevenCooks

Backen mit Kokosöl: Schokoladenkuchen mit Schokoglasur Dieser Schokoladenkuchen ist ein Traum und jede Sünde wert. Mit knusprigen Nuss-Topping. Foto: SevenCooks

Backen mit Kokosöl: Raw Carrot Bites Du denkst bei Rohkost nur an Salat und Gemüse? Dann musst du unbedingt diese Raw Carrot Bites probieren! Foto: SevenCooks

Backen mit Kokosöl: Zuckerfreie Marzipankartoffeln Für unsere zuckerfreien Marzipankartoffeln musst du nicht bis Weihnachten warten. Foto: SevenCooks

Backen mit Kokosöl: Veganes Milchreis-Dessert Ein Kuchen? Milchreis? Unser Milchreis-Dessert ist von beidem das Beste. Und auch noch vegan. Foto: SevenCooks

Kokosnuss-Öl richtig lagern

Kokosöl musst du nicht kaltstellen. Am besten lagerst du es dort, wo es nicht zu warm wird und lichtgeschützt ist, zum Beispiel im Küchenschrank.

Tipp: Du kannst dir selbst handliche Kokosöl-Portionen machen, indem du es verflüssigst (über 26 Grad erwärmen), dann in eine Eiwürfelform gibst und wieder abkühlen lässt. Die kleinen Portionen kannst du gemeinsam in einer Box lagern.

Lese-Tipps der Redaktion

Zur Transparenz: Dieser Artikel enthält eine bezahlte Produktplatzierung. Das beeinflusst nicht die Informationen und Tipps im Text. Die sind, wie immer, sorgfältig recherchiert oder beruhen auf eigenen Erfahrungen.

Titelbild: SevenCooks

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